Mogwai

Schon der Support ließ aufhorchen: Kathryn Joseph eröffnete den Abend mit einer einzigartigen Stimme, die sofort unter die Haut ging. Ihre bodenständige Art wirkte sehr nahbar und berührend, auch wenn die Musik insgesamt einen eher traurigen Grundton hatte – ein stiller, aber intensiver Auftakt.

Ohne große Worte betraten danach Mogwai die Bühne – und legten sofort los. Ganz im Geiste ihrer Musik brauchten sie keine Ansagen, um das Publikum zu fesseln. Die energiegeladenen Klangwände bauten sich Schicht für Schicht auf und waren körperlich spürbar: Man konnte die Vibrationen regelrecht in den Knochen fühlen.

Beeindruckend war auch die Atmosphäre in der ausverkauften Muffathalle: So konzentriert und still hörte das Publikum zu, dass jedes leise Gespräch im Raum sofort auffiel. Diese beinahe ehrfürchtige Ruhe machte die Intensität des Konzerts nur noch stärker.

Am Ende war es ein Abend, der zeigte, wie unterschiedlich Musik berühren kann – von stiller Melancholie bis hin zu wuchtiger, alles durchdringender Energie.

Mogwai + Kathryn Joseph

19.09.2025 | Muffathalle | München

© t u n e a r t / Käthe deKoe